Thuja occidentalis - Lebensbaum

Bild von Thuja occidentalis - Lebensbaum
weiteres Bild von Thuja occidentalis - Lebensbaum

weitere Namen sind Heckenthuja, abendländischer, amerikanischer und atlantischer Lebensbaum.

Der Lebensbaum ist ein Friedhofs- und Totenbaum, er bildet die Schwelle zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.  Für viele Völker lebten die Toten in den Bäumen. Die Indianer bahrten ihre Toten in den Bäumen auf oder banden sie in die Äste. Auf Friedhöfen stehen seit Menschengedenken viele Bäume und die meisten davon werden auch als Totenbäume bezeichnet. Thuja ist ein mystisches Gewächs, auch weil sie einen sehr aromatischen Duft ausströmt, hält sie die Geister von den Lebenden fern. Ein kleines Thujabäumchen auf dem Nachttisch wirkt auch schon manchmal Wunder.

Der Lebensbaum stammt aus dem östlichen Nordamerika und kam ca. 1550 nach Europa. Die Indianer wussten bereits um die Heilkraft dieser Pflanze, die sie bei vielerlei Beschwerden einsetzten.

Der Name stammt aus dem Griechischen thyo, was opfern bedeutet. Es gibt aber auch die lateinisierte Form des Wortes thyein, was räuchern bedeutet.

Thuja ist in meiner homöopathischen Praxis die wichtigste Schutzarznei gegen magische Angriffe und vor allem das Mittel bei Fremdbesetzungen. Die Arznei wirkt in solchen Fällen nur in sehr hohen Potenzen und ist nur vom Fachmann/-frau zu verordnen. Ich warne hier ausdrücklich vor einer Eigenbehandlung.